“Wir haben aufgehört zu träumen”

Durch einen Tweet von Mario Sixtus wurde ich auf diesen Blogeintrag von Florian Freistetter aufmerksam:

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/08/wir-haben-aufgehort-zu-traumen.php?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+ScienceBlogs/AstrodicticumSimplex+%28ScienceBlogs+/+Astrodicticum+Simplex%29

In dem dort verlinktem Video mit Neil deGrasse Tyson geht es darum, dass viel Geld für Bankenrettung und Krieg ausgegeben wird, aber wenig für die Forschung – in diesem Fall ein neues Teleskop.
Und er sagt dort etwas, was mir nie so bewusst geworden ist (weil es auch wohl etwas vor meiner Zeit war), aber leider richtig ist: In den 60er und 70er Jahren gab es viele Artikel im Stil von: wie leben wir morgen, wie reisen wir morgen, wie wohnen wir morgen… Man hatte Träume über die Zukunft (das zeigt auch sehr gut die von Freistetter zitierte Rede von John F. Kennedy).
Tyson sagt, dass hat mit den letzten Mondlandungen aufgehört. Ich weiß nicht ob man dies so pauschal sagen kann, aber eines ist sicher: es hat irgendwann aufgehört.

Das interesse an dem, was “morgen” kommt ist fast verschwunden. Ich wüßte nicht, wann ich zuletzt einen Artikel gelesen oder einen ernstzunehmenden Fernsehbericht gesehen habe, welcher sich mit Visionen über unsere Zukunft befasst. Ich meine also Artikel, die keine Werbung sind.

Die Lösung: jeder, der dies hier liest, überlegt sich eine Vision der nahen oder auch fernen Zukunft, egal in welchem Bereich, und berichtet seiner Umgebung (Freunden, Verwandten, Areitskollegen) davon.
Das Ziel: Neugierde und Hoffnung streuen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.